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Unternehmensverkauf und Transaktionen in der Industrie - Phasen der Vergangenheit und ein strategischer Ausblick in die Zukunft

Unternehmenskäufe und -verkäufe industrieller Betriebe erfolgten im historischen Rückblick in fünf zyklischen Phasen bei unterschiedlicher Intensität. Phasen mit hoher M&A Aktivität wechselten sich mit Wellenbewegungen bei geringerer Anzahl an Unternehmenstransaktionen ab. Konjunkturelle Einflüsse sind dabei erstaunlicher Weise nur zum Teil für die Intensität industrieller Unternehmenstransaktionen verantwortlich.

Im frühen 19. Jahrhundert begann die erste Phase der Unternehmenskäufe und -verkäufe mit den horizontalen Mergers zwischen Unternehmen gleicher Branche und Industrie- sektoren. Direkte Wettbewerber wurden in der Mehrzahl der Fälle mehrheitlich übernommen.

Die Second Mergers-Wave, 1916 bis etwa 1929, war durch werterhöhende Transaktionen entlang der Wertschöpfungskette gekennzeichnet.

Die dritte Welle an Unternehmenszusammenschlüssen folgte bis etwa Ende der 60er Jahre. Hier stand beim Unternehmenserwerb der Kauf unterschiedlicher Industrie- unternehmen in verschiedensten Wertschöpfungsstufen im Vordergrund. Die Bildung diversifizierter Konglomerate, der Beginn der Deutschland AG, war erklärte Zielsetzung zur Stärkung des Wettbewerbs gegenüber ausländischen Wettbewerbern.

Erst in der vierten Phase wurden die bis dahin größten, volumenbezogene Unternehmenskäufe auf der Grundlage kurzfristiger Maximalerträge bei hoher Fremd- mittelaufnahme realisiert.

Die fünfte Phase währte von 1993 bis etwa 2001. In diesem Zeitraum standen große Unternehmenstransaktionen bei Ausrichtung auf längerfristige Unternehmensziele durch den Verbund im Vordergrund.

Bis heute und zumindest auf mittelfristige Sicht sind alle Motive des Unternehmenskaufs und der Verkaufsstrategien denkbar. Entscheidend ist die Anzahl und das Ausmaß an Synergien, die mit dem Zusammenschluss erzielt werden. Einzelne Synergiepositionen wie etwa die Preisgestaltung aufgrund der Eliminierung eines Wettbewerbers durch Übernahme, Kosteneinsparungen durch die economies of scale, Technologiekonzentration u.a. reichen als wirtschaftliche Rechtfertigung für Kauf- und Verkaufsentscheidungen nicht mehr aus. Es ist vielmehr erforderlich, ein ganzes Bündel an Synergieeffekte erfolgreich zu realisieren. Promecon kennt und beherrscht alle Stufen der Identifizierung und der Evaluierung geeigneter Kandidaten und Zielunternehmen und führt erfolgreich die betreffenden Firmen zum Abschluss der Transaktion.

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